[Die Chiropraktoren-Gesellschaft – Ihre Partnerin]

[Was ist Chiropraktik?]

[Wann zum Chiropraktor?]

[Adressen und Praxen]

[«Move!» – das Bewegungsspiel!]

[Alltagsthemen]

[Themen und Ratgeber]

[Chiropraktik und Krankenkasse]

[Schweizerische Akademie für Chiropraktik]

[Politik und Medien]

[«Chiropraktik & Gesundheit»]

[Patientenorganisation Pro Chiropraktik]

[Bald zu wenig Chiropraktoren]

[Wir informieren Sie]

[Chiropraktik weltweit – eine Auswahl von Links]

[Kontakt]

[Chiropraktoren-Forum für Mitglieder]

[Willkommen]



Disclaimer

© Schweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft, Bern

Powered by Easy-Site ®

www.hurter.com
Wann zum Chiropraktor?

Beschwerden, die von Chiropraktor behandelt werden, haben oft verschiedene, zusammenhängende Ursachen. Um eine ganzheitliche Diagnose zu stellen, muss der Chiropraktor nicht nur umfassende Kenntnis über die Beschwerden selbst haben, sondern auch über die Arbeitssituation des Patienten, seine physische und psychische Verfassung, seine Tätigkeit und seinen Lebensstil.

Hier finden Sie die Adresse Ihrer nächsten Chiropraktorin oder Ihres nächsten Chiropraktors.


Klinische Untersuchung
Der Chiropraktor analysiert die Funktion des Bewegungsapparates (Neuro-muskuloskelettales System; das heisst Nerven, Muskeln, Knochen, Gelenke) und beurteilt, ob die Funktionsstörung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitt mit den Symptomen des Patienten übereinstimmt. Neben orthopädischen und neurologischen Tests besteht die klinische Untersuchung aus palpatorischen Techniken, mit denen der Chiropraktor Veränderungen in der Muskelspannung und der Gelenktbeweglichkeit feststellen kann (Palpation = Abtasten).
zurück

Röntgen- und Laboruntersuchungen
Für Chiropraktoren sind Röntgenbilder eine wichtige Ergänzung zur klinischen Untersuchung. Viele Chiropraktoren verfügen über ihre eigene Röntgeneinrichtung; verordnet werden auch notwendige zusätzliche radiologische Untersuchungen (CT, MRI, Szintigramm) bei entsprechenden Instituten und Spitälern. Röntgenbilder dienen zur Haltungsanalyse und dazu, Kontraindikationen zur Behandlung festzustellen, also die Beurteilung der Frage, ob die Behandlung unterlassen werden soll, was unter Anderem bei Frakturen und Tumoren der Fall ist. Radiologische Informationen sind aber auch wichtig, um das korrekte Behandlungsverfahren anzuwenden.
zurück

Diagnose
Die Diagnose beim Chiropraktor basiert auf einem umfassenden Verstehen der Befunde auf mehreren Ebenen:
a. Die Funktionsstörung der Wirbelsäule werden identifiziert.
b. Andere Schmerzursachen werden identifiziert und ausgeschlossen.
c. Symptome werden a oder b zugewiesen.
zurück

Krankengeschichte
Das momentane Beschwerdebild und die objektiven Befunde werden bei jeder Konsultation neu beurteilt. Die Entwicklung von Schmerzbildern und klinischen Befunden wird festgehalten. So kann festgestellt werden, ob der Patient auf die Behandlung anspricht, und diese kann laufend angepasst werden.
zurück

Behandlung
Kernstück und wichtigste chiropraktische Behandlungsmethode ist die Manipulation der Wirbelsäule, jedoch wird auch eine Vielfalt anderer Verfahren angewandt. Die Wahl der Technik wird während der Behandlungsdauer anhand von Resultatbeurteilungen kontinuierlich begutachtet. Der Grund einer Funktionsstörung zeigt sich oft erst in der Reaktion des Patienten auf die Behandlung, sowohl physisch als auch psychisch. So bilden Diagnose und Behandlung gemeinsam einen dynamischen Prozess. Die Manipulation der Wirbelsäule hat nicht nur eine Normalisierung der Gelenkfunktion zum Ziel, sondern auch eine reflektorische Wirkung auf das benachbarte Gewebe (Muskeln, Sehnen, Nervensystem).
zurück

Einfluss auf innere Organe
Erfahrungen zeigen, dass mit der chiropraktischen Behandlung mechanische Beschwerden des Bewegungsapparates auch Störungen innerer Organe günstig beeinflusst werden können. Dieses Gebiet ist noch wenig erforscht. Weil aber ein grosses Potenzial in diesem Bereich steckt, wird seit geraumer Zeit wissenschaftlich geforscht und publiziert. Klar ist, dass die Wirbelsäule Beschwerden an inneren Organen beeinflussen oder Hinweise auf ein solches Geschehen geben kann.
zurück

Die chiropraktische Manipulation
Die chiropraktische Manipulation besteht im Wesentlichen aus einer spezifischen, mit einem minimalen Kraftaufwand ausgeführten manuellen Einwirkung auf ein Gelenk, das in seiner Funktion gestört ist. Die Manipulation bezweckt die Behebung reversibler Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Dabei wird das betroffene Gelenk in der Wirbelsäule mit einem kleinen Impuls so bewegt, dass die Gelenkflächen voneinander gelöst werden. Nur mit grösster Präzision, Schnelligkeit und Übung kann diese Behandlungsmethode erfolgreich angewendet werden.
zurück

Mechanische Hilfen
Als Alternative zur traditionellen Manipulation sind mehrere Methoden entwickelt worden, bei denen der Patient einen manipulationsähnlichen Impuls mit kontrollierter Tiefe und Kraft erhält. Diese Methoden werden mit einem tragbarem Instrument oder auf einer zweckmässigen Bank mit einstellbarer mechanischer Vorrichtung ausgeführt.
zurück

Behandlung des Weichteile
Der Chiropraktor verfügt über ein grosses Repertoire an Behandlungstechniken, die speziell das Bindegewebe und die Weichteile (Muskeln und ihre Ansätze, Sehnen, Bänder) betreffen: Die Chiropraktischen Techniken werden auch durch physikalische Methoden wie Wärme, Kälte, Elektrotherapie, Ultraschall und Laser-Therapie unterstützt.
zurück

Gymnastik und Trainingstherapie
Kräftigungs-, Stabilisierungs- und Dehnungsübungen sind ein wichtiger Teil der Behandlung von Patienten mit Schmerzsyndromen und Belastungsschäden. Training kann aus kräftigenden Übungen, aus Konditionstraining oder Techniken zur Dehnung und Entspannung bestehen. Der Patient erhält individuelle Instruktionen direkt vom Chiropraktor oder wird einem Physiotherapeuten für eine kontrollierte Trainingstherapie zugewiesen. Die Patientenorganisation Pro Chiropraktik bietet in vielen Städten kompetent geführte Chiro-Gymnastik-Kurse an.
zurück

Prävention ist unerlässlich
Praktische Patienteninformationen, auch in Form von Anleitungen für den Alltag, sind ein gehören zur Behandlung. Dazu muss sich der Chiropraktor umfassende Kenntnis über Lebenssituation des Patienten verschaffen. Ohne Prävention ist die Behandlungsstrategie des Chiropraktors unvollständig. Die Behandlung schliesst die umfassende Beratung des Patienten ein: Was soll er bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Schule, beim Sport tun, um seinen Bewegungsapparat zu schonen und zu stärken?
zurück

Wann soll die Behandlung einsetzen?
Um eine Chronifizierung zu verhindern, sind folgende Faktoren wichtig: Schnelle und umfassende Information des Patienten – dazu gehört auch, ihm die Angst zu nehmen –, effiziente und nachhaltige Schmerzlinderung, Beratung, wie möglichst schnell wieder ein normales Leben aufgenommen werden kann.
zurück

Hier finden Sie die Adresse Ihrer nächsten Chiropraktorin oder Ihres nächsten Chiropraktors.


Mobilisation
Massnahmen, die dazu dienen, die Beweglichkeit von Gelenken zu verbessern (Chiropraktik, Gymnastik, Massagen, aktive Physiotherapie usw.).

(aus dem Rückenlexikon)