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Krafttraining?

Ich bin Schreiner und 27 Jahre jung. Gelegentlich stören mich Rückenschmerzen. Besonders schlimm finde ich das aber nicht: Bis jetzt habe ich es nicht als nötig angesehen, einen Fachmann zu konsultieren. Was soll ich vom Rat halten, Krafttraining zu betreiben?

Gegen ein umfassendes, massvolles Krafttraining mit fachmännischer Begleitung ist nichts einzuwenden – im Gegenteil! Vor dem Training stehen jedoch der chiropraktische Untersuch und die Beseitigung allfälliger Funktionsstörungen und Schmerzquellen. Der Chiropraktor wird Ihnen auch sagen, auf welche leicht reizbaren Gelenke Sie Rücksicht nehmen sollten.

Der Nutzen eines Krafttrainings hängt mit der heutigen Lebensweise zusammen: Fehlende oder monotone Bewegung und Dauerbelastungen stören das Muskelgleichgewicht besonders im Becken-Rumpf-Bereich: Wenn die Stabilisationsfähigkeit der Muskeln schwächer wird, nimmt die Belastbarkeit der Rückengelenke ab. Ein sinnvolles Kompensationstraining wirkt dem entgegen.

Noch nützlicher wird ein Krafttraining, wenn es mit Ausdauer- und Beweglichkeitsaufbau verbunden wird. Sie verbessern nicht nur Ihr Körpergefühl, sondern vermindern auch die Häufigkeit von Schmerzschüben und die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen.

Dr. Peter Braun, Chirorpraktor

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Becken
Je zwei Beckenschaufeln, bestehend aus Darmbein, Sitzbein und Schambein, bilden zusammen mit dem Kreuzbein das Becken. B. und Wirbelsäule sind eine funktionelle Einheit und die Verbindung zu den unteren Extremitäten. Das Gelenk zwischen Kreuzbein und Beckenschaufel heisst Iliosakralgelenk; das Gelenk zwischen den beiden Beckenschaufeln (den beiden Schambeinen) heisst Symphyse.

(aus dem Rückenlexikon)