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Immer wieder zum Chiropraktor?

Meine Tochter, 34jährig, leidet in den letzten Jahren immer wieder an Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule. Vor einigen Jahren ist sie erstmals auf Empfehlung des Hausarztes zum Chiropraktor gegangen. Meistens war sie dann auch während mehreren Monaten schmerzfrei. Leider muss sie ihren Chiropraktor nun doch fast halbjährlich aufsuchen. Wird sie bald zur Dauerpatientin?

Diese Frage ist durchaus berechtigt und wird recht häufig auch in der Praxis gestellt. Im wesentlichen hängt es von der Ursache der Beschwerden an, ob eine regelmässige Behandlung notwendig wird oder nicht.

Gerade im mittleren Lebensabschnitt stellt man häufig fest, dass es bei allgemein noch guter Beweglichkeit, aber bereits vorhandenen Abnützungen zu Funktionsstörungen der Wirbelsäule und somit zu Beschwerden kommt. Rückengerechtes Verhalten im Alltag und ein gezieltes Aufbautraining der beteiligten Muskulatur – versuchen Sie es mit der Chiro-Gymnastik! – können zum Erfolg wesentlich beitragen.

Dr. Andreas Messmer, Chiropraktor, Wil SG

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Hypomobilität
Eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke. Typisch für die H. sind der Bewegungs- und der «Anlaufschmerz» nach längerem Sitzen oder Liegen.
Ist die H. durch Weichteilveränderungen (zum Beispiel Veränderungen der Gelenkkapsel, Muskelverspannungen) verursacht, kann das betroffene Gelenk chiropraktisch mobilisiert werden; es ist dann wieder frei beweglich.

(aus dem Rückenlexikon)