[Die Chiropraktoren-Gesellschaft – Ihre Partnerin]

[Was ist Chiropraktik?]

[Wann zum Chiropraktor?]

[Adressen und Praxen]

[«Move!» – das Bewegungsspiel!]

[Alltagsthemen]

[Themen und Ratgeber]

[Chiropraktik und Krankenkasse]

[Schweizerische Akademie für Chiropraktik]

[Politik und Medien]

[«Chiropraktik & Gesundheit»]

[Patientenorganisation Pro Chiropraktik]

[Bald zu wenig Chiropraktoren]

[Wir informieren Sie]

[Chiropraktik weltweit – eine Auswahl von Links]

[Kontakt]

[Chiropraktoren-Forum für Mitglieder]

[Willkommen]



Disclaimer

© Schweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft, Bern

Powered by Easy-Site ®

www.hurter.com
Chiropraktik bei Diskushernien

Die Bandscheibe (Diskus) ist ein kissenartiges Gebilde zwischen den Wirbeln, das aus einem äusseren Faserring und einem inneren Gallertkern besteht. Seine Aufgabe ist es, die Wirbelsäule beweglich zu erhalten und Stösse zu dämpfen.

Wenn Fehl- und Überbelastungen Risse im Faserring verursachen, verlagert sich die Gallertmasse der Bandscheibe: Sie tritt durch den äusseren Faserring aus (Hernie), kann Entzündungen erzeugen oder auf Nerven und in seltenen Fällen auf das Rückenmark drücken.

Von der Diagnose...

Die meisten Diskushernien entstehen in der unteren Lendenwirbelsäule oder in der Halswirbelsäule.

Beschwerden treten plötzlich oder schleichend auf. Typisch sind eine gebeugte Körperhaltung, eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen im betroffenen Rückenabschnitt. Weitere Symptome sind Schmerzen, Kribbeln und Gefühlsstörungen in den Körperteilen, die vom betroffenen Nerv versorgt werden, Muskelschwäche und in schweren Fällen Blasen- und Mastdarmstörungen.

Mit manuellen, neurologischen und radiologischen Untersuchungen lokalisiert der Chiropraktor das betroffene Wirbelsäulen-Segment und beurteilt die Art und Schwere der Symptome.

... zur Behandlung

Meist lassen sich die Beschwerden der Diskushernie sehr gut chiropraktisch behandeln; nur in den wenigsten Fällen ist eine Operation nötig.

Ziel des Chiropraktors ist es, die Nervenreizung zu beheben, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Dazu setzt er verschiedene behutsame und gezielte Techniken ein, die er dem Beschwerdebild individuell anpasst.

Der Patient kann mit einer angepassten Lebensweise viel zur Heilung beitragen; der Chiropraktor zeigt ihm das richtige Verhalten. Oft ist Gymnastik zur weiteren Stabilisierung der Wirbelsäule besonders nützlich.

Vorbeugen ist besser

Wer einige wenige Regeln befolgt, senkt das Risiko, eine Diskushernie zu erleiden.

  • Lasten rückenschonend, nahe am Körper und ohne Beugung der Wirbelsäule heben und tragen, dabei Rotationen vermeiden, und immer den ganzen Körper drehen.
  • Monotone Belastungen und vor allem längeres Sitzen vermeiden.
  • Im Büro sind Pulte und Sitzmöbel mit individuell anpassbaren Funktionen ein Muss. Zur Abwechslung Stehpult einsetzen, Haltung häufig ändern und Pausen für Bewegung nutzen.
  • Regelmässiger Ausdauersport und Krafttraining unter chiropraktischer Anleitung fördern die Bandscheibengenesung und -gesundheit.

Hier finden Sie die Adresse Ihrer nächsten Chiropraktorin oder Ihres nächsten Chiropraktors.

zurück


Beinlängenunterschied
B. sind angeboren oder erworben, zum Beispiel durch Krankheit oder nach Knochenbrüchen oder durch Fehlstellung der Gelenke (beispielsweise Abflachung des Fussgewölbes beim Knick-Senkfuss).

(aus dem Rückenlexikon)